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Australien Teil 2 – Brisbane, Ost-Küste, Whitsunday Islands

Hier kommt die Fortsetzung des ersten Teils meines Australienberichtes. Nachdem wir von Adelaide nach Brisbane geflogen sind, haben wir am Flughafen die Möglichkeit genutzt am Visitor Center nach einem Hotel für die erste Nacht zu suchen. Jedoch hat sich dies wieder schwieriger gestaltet, als vorher angenommen, entweder waren die Unterkünfte ausgebucht, zu teuer oder nicht zentral. Wir haben dann unsere Ansprüche ein wenig heruntergeschraubt und dann direkt in Downtown eine günstige Unterkunft gefunden. Unserer Erfahrung nach sollte man Hotels und andere Unterkünfte für Brisbane oder andere Städte im Voraus buchen.

Nachdem wir endlich in unserem Zimmer eingecheckt hatten, haben wir uns zu Fuss auf Erkundungstour durch Brisbane gemacht. Eine wirklich sehr schöne Stadt und nach Sydney unser Favorit. Auch diese Stadt ist wie viele andere optisch sehr amerikanisch und englisch. Die Strassen sind linear angelegt und die Straßennamen erinnern an London. Brisbane ist durch den Brisbane River in mehrere Teile getrennt. Es gibt zahlreiche Brücken, aber auch River-Taxis, die einem von der einen Seite zur anderen bringen. Das Stadtbild wird von Hochhäusern dominiert, die immer wieder von sehr alten Häusern unterbrochen werden. Jedoch wird sich das Stadtbild in den nächsten 5 Jahren sicherlich sehr verändert haben, da viele Hochhäuser gerade im Bau waren. Die Stadt Brisbane gehört wohl auch zu den Metropolen Australiens mit der höchsten Zuwanderungsrate.

Wir haben dann unseren Mietwagen in Brisbane abgeholt, um uns auf den zweiten Teil der Reise zu machen, die Ostküste. Hier fangen die schönsten Strände Australiens an, Surfers Paradise, Noosa usw. Die Strände sind einfach traumhaft und das beste ist, dass man zu unserer Zeit so gut wie alleine an den Stränden war. Noosa fanden wir sehr schön, mit elitärer Flaniermeile und karibischem Strand.

Von Noosa haben wir uns auf den Weg Richtung Torquay gemacht, um die Insel Fraser Island zu besuchen. Fraser Island ist eine Insel komplett aus Sand, alles wächst auf Sand und dementsprechend kann man nur mit Allrad-Fahrzeugen auf die Insel. Wir haben eine 1-Tages-Tour gemacht, die aber wirklich sehr stressig war. Auf dieser Insel sollte man sich mehr Zeit nehmen, mit seinem Jeep durch den Urwald wackeln, den 74 Meilen Strand langcruisen und irgendwo in der Wildnis campen, aber Vorsicht von den Dingos.

Weiter ging die Fahrt durch die Einöde und durch absolut ausgestorbene Städtchen/Örtchen Richtung Airlie Beach. Von hier aus beginnen die Schiffstouren zu den sensationell schönen Whitsunday Islands. Traumhafte Inseln, mit weißem feinen Sand, türkisblauem Wasser und QUALLEN! Irgendeinen Haken gibt es leider immer. Im Sommer beginnt in Australien an der Ostküste die Quallen-Zeit und das sind keine harmlosen Feuerquallen, wie man sie von der Nordsee, Ostsee oder dem Mittelmeer kennt. Nein es sind Stingers, die leider sehr schnell zum Tode führen können. Somit sollte man im besten Fall gar nicht schwimmen gehen oder nur mit einem Ganzkörperkondom, genannt Stinger-Suit.

Nach den fantastischen Eindrücken der Whitsunday Islands mussten wir uns weiter nach Townsville begeben, da dort unser Flug zurück nach Sydney ging und dann wieder zurück ins eiskalte Deutschland. Die Fahrt über haben wir wieder traumhafte Strände gesehen, aber keine menschenseele am Strand, geschweige denn im Wasser.

Townsville selber ist nur mit dem Auto zu bewältigen. Da der Innenstadt-Bereich komplett ausgestorben ist und fast alle Läden leer stehen. Das Leben spielt sich dort in den Einkaufszentren in den Vororten ab. Ein Besuch von Magnetic Island wurde uns empfohlen, jedoch spielte das Wetter nicht so mit.

Somit ging es dann wieder zurück nach Sydney, wo wir die letzten Stunden wirklich komplett ausgereizt haben, bevor wir dann den 28 Stunden Marathon Richtung Deutschland antreten müssen.

Australien, wir kommen wieder, wenn wir jemals wieder so viel Urlaub haben und das nötige Kleingeld. :)

  1. lydia haar
    18. Juni 2010, 21:32 | #1

    Hallo. Ich fand euren Bericht sehr interessant. Wir wollen ebenfalls im Dezember für 3 Wochen, mit Wohnmobil, von Brisbane nach Cairns hochfahren. Wie sieht es den da aus mit Preis für Campingplätzen? Gibt uns einfach ein paar Tips, so generell. Habt ihr euch gegen etwas bestimmtes impfen lassen? Wo genau war es unmöglich zu schwimmen. Danke schon im voraus für Info-

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